Alzheimer ist eine immer häufiger auftretende Krankheit. Dennoch gibt es auch heute noch keine Heilung. Nicht nur das, laut aktuellen Studien werden sich die Fälle von Demenz bis 2050 verdreifachen. Was wir tun können, ist zu versuchen, das Gehirn gesund zu halten und es vor dem Altern zu bewahren.
Altern ist ein physiologischer Prozess und sollte niemals als Krankheit betrachtet werden. Wir wissen jedoch auch, dass nicht-pathologisches Altern mit dem Risiko der Entwicklung kognitiver Beeinträchtigungen verbunden ist – zum Beispiel bis hin zum Vorliegen von Alzheimer. Mehrere wissenschaftliche Studien haben gezeigt, wie entscheidend der Lebensstil ist, um das Gehirn im Alter gesund zu halten. Die relevantesten Faktoren sind Ernährung, kognitives Engagement und körperliche Aktivität.
Alzheimer-Krankheit: Was sie ist
Die Alzheimer-Krankheit stellt die häufigste Form der Demenz dar, eine neurodegenerative Erkrankung, die progressiv dazu führt, Nervenzellen abzutöten, insbesondere jene in Bereichen des Gehirns, die das Gedächtnis und Lernprozesse regulieren. Tatsächlich ist das Hauptsymptom der Krankheit gerade der Verlust des Kurzzeitgedächtnisses.
Das Fortschreiten von Alzheimer kann sehr unterschiedliche Zeitspannen in Anspruch nehmen, bis zu dem Punkt, an dem eine Person zunehmend unfähig wird, einfachste alltägliche Handlungen auszuführen, oder Familienmitglieder nicht mehr erkennt.
Lesen, Studieren und den Geist trainieren
Ein Geist, der sich in ständiger Bewegung hält, ist ein gesunder Geist. Um das Gehirn jung zu halten, reicht es aus, ein Kreuzworträtsel zu lösen, zu studieren, zu lesen, Schach zu spielen oder eine Ausstellung zu besuchen.
All diese Handlungen fördern das Wachstum von Zellen und Nervenverbindungen.
Alzheimer und Prävention: Die Bedeutung einer gesunden und ausgewogenen Ernährung
Ein exzellenter Verbündeter für Körper und Geist ist die mediterrane Ernährung. Hier sind einige Tipps:
- Anstelle von Salz wählen Sie Knoblauch, Zwiebeln, Olivenöl und Gewürze;
- Bevorzugen Sie Vollkornmehl bei der Auswahl von Getreide, Pasta und Brot;
- Verzehren Sie reichlich Obst und Gemüse;
- Begrenzen Sie Wurstwaren, Aufschnitt, Fette, rotes Fleisch und Süßigkeiten;
- Schaffen Sie mehr Platz für Antioxidantien.
Pflege für Ihr Herz
Wenn es um die Alzheimer-Krankheit geht, ist das, was gut für das Herz ist, auch gut für das Gehirn. Deshalb sind Diabetes, Bluthochdruck und Fettleibigkeit Risikofaktoren für beide Organe. Es ist daher wichtig, Blutzucker, Cholesterin, Blutdruck und Gewicht jederzeit unter Kontrolle zu halten.
Alzheimer und Prävention: Körperliche Aktivität und kognitives Engagement
Um die Neuroplastizität des Gehirns zu stimulieren und den Prozess der altersbedingten Inaktivität des Gehirns zu verlangsamen, ist es wichtig, sich intensiv an Aktivitäten zu beteiligen, die sowohl kognitiv als auch motorisch fordernd sind. In diesem Sinne sind die am besten geeigneten Aktivitäten definitiv jene, die am meisten Spaß machen und angenehm sind. Dies liegt daran, dass das Gefühl der Befriedigung und des Vergnügens, das man empfindet, wenn man eine Tätigkeit ausübt, die man mag, an sich bereits die Neuroplastizität fördert.
Zudem ist es wichtig, dass die gewählte Aktivität in Reichweite liegt und somit nicht gefährlich oder zu anstrengend ist. Ein weiterer zu berücksichtigender Faktor ist, dass die gewählte Aktivität so multisensorisch wie möglich sein sollte, das heißt, sie sollte in der Lage sein, so viele Sinne sowie motorische und kognitive Funktionen wie möglich einzubeziehen.
Nehmen wir ein Beispiel.
Das Erlernen eines neuen Tanzes stellt eine multisensorische Aktivität dar, da es die Nutzung von Muskelaktivität, Sehsinn, Gehör, Tastsinn, Gleichgewicht, Koordination, Gedächtnis und Aufmerksamkeit beinhaltet. Darüber hinaus haben wissenschaftliche Studien gezeigt, wie Musik die Stimmung verbessert und auch die Sozialisierung fördert – ein weiterer sehr wichtiger Faktor zur Förderung der Neuroplastizität.
Eine weitere nützliche Aktivität ist konventionelle Gymnastik, obwohl es notwendig ist, eine Art von Gymnastik zu betreiben, die das Erlernen neuer motorischer Muster und Bewegungen beinhaltet, um einen größeren Effekt bei der Stimulierung der Neuroplastizität zu erzielen.
Soziale Beziehungen
Für unseren Geist sind soziale Beziehungen ein wahrer Segen. Gesunde soziale Beziehungen zu haben, ermöglicht es uns, Ideen mit anderen auszutauschen und uns besser zu fühlen. Deshalb versuchen wir, neue Beziehungen aufzubauen und Kontakt zu Freunden und Familienmitgliedern zu halten. Eine großartige Idee wäre es, sich für einen Kurs anzumelden, in dem man dieselben Leidenschaften teilen und neue soziale Kontakte knüpfen kann.
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